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Förderung bei Lese-Rechtschreibschwäche

Nach der Diagnostik werden den Eltern, ausgehend von den festgestellten Schwierigkeiten, Empfehlungen für die Unterstützung ihres Kindes gegeben, z. B. Anleitung der Eltern im Umgang mit dem Verhalten des Kindes, Tipps für häusliches Üben, Kontakt zur Schule. Beim Vorliegen einer Lese-Rechtschreibschwäche werden Maßnahmen zur individuellen Förderung im Rahmen einer integrativen Lerntherapie abgeleitet.

Dies können sein:

  • Wahrnehmungsübungen, Konzentrationsübungen, Entspannungsübungen, Bewegungsspiele oder Gespräche in der Einstimmungsphase
  • ein systematischer Aufbau der Lese- Rechtschreibkompetenzen, bei denen wir uns auf evaluierte Programme stützen wie z. B. den Kieler Lese- und Rechtschreibaufbau, das Marburger Rechtschreibtraining, die lautgetreue Rechtschreibförderung nach Reuter-Liehr
  • im Mittelpunkt der Therapie steht die Arbeit am Selbstwertgefühl des Kindes (Ansetzen bei den Stärken, Ermutigung, Lob für noch so kleine Erfolge)

Bestandteile der integrativen Lerntherapie sind regelmäßige Eltern und Lehrergespräche sowie ein Elternseminar zur Entdramatisierung der Lernstörung und dem Austausch mit anderen betroffenen Eltern.



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