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Diagnostik von Lese-Rechtschreibschwächen

Ein lese-rechtschreibschwaches Kind fällt oft durch folgende Verhaltensstörungen auf:

  • kaspert herum
  • zeigt aggressives Verhalten
  • ist traurig
  • hat Angst vor der Schule
  • hat psychosomatische Störungen wie Bauch- oder Kopfschmerzen
  • zieht sich zurück
  • verweigert Lese-Rechtschreibleistungen
  • vermeidet das Lesen und/oder Schreiben
  • "vergisst" die Hausaufgaben

Bei Leistungsproblemen in der Schule und oben genannten Auffälligkeiten kann eine qualifizierte Diagnostik Aufschluss über eine eventuell vorliegende Lese- und/oder Rechtschreibstörung geben. Ziel der Diagnostik ist die Erhebung und Analyse der individuellen Lernschwierigkeiten des Kindes.

Zur Diagnostik gehören:
  • Erstberatungsgespräch (Darstellung der Schwierigkeiten des Kindes aus Sicht der Eltern aber auch der Stärken und Fähigkeiten)
  • Anamnesegespräch (Eruierung der kindlichen und schulischen Entwicklung sowie der psychosozialen Situation)
  • standardisierter Rechtschreibtest
  • Diktatanalyse
  • standardisierter Lesetest
  • informelle Tests und Beobachtungen zur Lateralität, Raumorientierung, Grob- und Feinmotorik, Stifthaltung, akustischen Differenzierungs- und Merkfähigkeit
  • Überprüfung der grundlegenden Sprachwahrnehmungsleistungen
  • Test zur visuellen Wahrnehmung
  • Konzentrationstest
  • Angstfragebogen für Schüler
  • Lerntypentest

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